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Projekte

Digitalisierung der Handschriften des Ivan Dujčev Zentrums für Slavo-Byzantinische Studien (Sofia/Bulgarien):

Das nach dem großen Byzantinisten Ivan Dujčev (1907 – 1987) benannte, dann von Prof. Axinia Dzurova und nun von Vassja Velinova in seinem Sinne fortgeführte Institut ist der Kliment Ohridski-Universität Sofia zugehörig. Es bewahrt mehr als 520 Handschriften und Fragmente auf. Der überwiegende Teil davon ist in griechischer Sprache (451 Stück). Daneben finden sich slawische und türkische Manuskripte, manche sind zwei- oder dreisprachig. Das Dujčev-Institut stellt neben den Sammlungen auf dem Athos einen der bedeutendsten Handschriftenbibliotheken auf dem Balkan dar.

Am 8. Juni 2007 wurden hier mit dem „Traveller TCCS 4232“ die Arbeiten zur Digitalisierung des Bestandes aufgenommen. Am Ende werden die Manuskripte dieses wertvollen Fundus für die scientific community wesentlich leichter identifizierbar und zugänglich sein. Mit der Zugänglichmachung jener Manuskripte ist ein entscheidender Schritt getan, die Öffnung der Quellensammlungen in Südosteuropa voranzubringen. Damit wird auch ein gutes Stück europäischen Dokumentenerbes eines mehr griechisch als lateinisch beeinflußten Gebietes gesichert und vorgelegt. Bis dato wurde bereits mehr als die Hälfte aller dortigen Manusktipte digitalisiert.

Projektleitende: Dr. A. Džurova und V. Velinova (Sofia), Dr. Erich Renhart (Organisation, Graz), DI Manfred Mayer (Digitalisierung/Technik, Graz)

Projektmitarbeiter: Mag. Rumiana Decheva (Restaurierung, Sofia), Ivayla Bogdanova (Photographie, Sofia).

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